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Lisbee Stainton zu Besuch bei DasPinkeZimmer
In der neuesten Ausgabe von »…zu Besuch bei DasPinkeZimmer« hatten wir die Musikerin Lisbee Stainton zu Gast. Die 23-jährige Engländerin wohnt in London und hat an der dortigen Goldsmith Universität Populärmusik studiert. Seit mehr als 14 Jahren schreibt sie eigene Songs, die sie in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Ihr aktuelles Album »Go« erschien im Oktober 2011.
DasPinkeZimmer: Wie wichtig ist Dir Kleidung und lässt Du Dich von Trends beeinflussen?
Lisbee: Um ehrlich zu sein war Kleidung nie etwas, über das ich viel nachgedacht habe. Ich tendiere eher dazu, von den Kleidungsstücken beeinflusst zu werden, die ich gerne mag, als von aktuellen Trends. Obwohl… wenn’s mir gefällt, trag ich’s!!!
DasPinkeZimmer: In welcher Weise spiegelt Dein Kleidungsstil Deine Persönlichkeit wider?
Lisbee: Mein Kleidungsstil ist etwas gewagt, so dass die meisten Menschen wahrscheinlich denken, ich wäre ziemlich abenteuerlustig. Dabei bin ich eigentlich einfach locker und entspannt.
DasPinkeZimmer: Individuallität- Was bedeutet das für Dich?
Lisbee: Individualität ist die Freiheit der zu sein, der man gerne sein möchte!
DasPinkeZimmer: Erinnerst Du Dich an Dein Lieblingskleid als Kind? Wie sah es aus?
Lisbee: Als Kind war ich echter ein Wildfang. Man hat mich eher in langen schlabbrigen T-Shirts gesehen, als in einem Kleid. Die T-Shirts waren allerdings lang genug, um sie auch als Kleid zu tragen. Ich kann mich daran erinnern, dass ich mal mit einem riesigen T-Shirt zu einer Schul-Disco gegangen bin. Auf dem Shirt waren Marienkäfer aufgedruckt. Dazu trug ich einfach eine schwarze Strumpfhose und eine Marienkäfer Handtasche… Ich sah einfach großartig aus. (lacht)
DasPinkeZimmer: Würdest Du Dich eher als großes Mädchen oder als Frau bezeichnen? Was ist für Dich das Schönste, am “Mädchen-sein” oder “Frau-sein”?
Lisbee: Oh, das ist Situationsabhängig. Kommt darauf an wo und mit mit wem ich zusammen bin. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich tatsächlich schon als “erwachsen” bezeichnen würde, auch wenn ich das offiziell bin. Ich glaube, ich verbringe einfach sehr viel Zeit damit, vorzugeben erwachsen zu sein.
DasPinkeZimmer: Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?
Lisbee: Erstens: Erfolgreich sein. Zweitens: Ich würde gerne kochen können, ohne Angst zu haben, versehentlich jemanden mit meinem Essen zu vergiften. Drittens: Ich möchte gerne fliegen können. Oder zumindest die Fähigkeit besitzen mit einem Augenzwinkern an jeden Platz der Welt zu kommen.
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Amy Speace zu Besuch bei DasPinkeZimmer!
In unserer neusten Ausgabe …zu Besuch bei DasPinkeZimmer hatten wir die amerikanische Musikerin Amy Speace zu Gast. Die aus Baltimore stammende Sängerin startete ihre Karriere als Schauspielerin in verschiedenen Shakespeare-Stücken, bevor sie 2006 zu einer hoch gelobten Songwriterin wurde. Ihr Album “Land Like A Bird” erschien im März 2011. Im Moment ist sie auf großer US-Tour.
DasPinkeZimmer: Wie wichtig ist Dir Kleidung und lässt Du Dich von aktuellen Trends beeinflussen?
Amy Speace: Ich bin sehr an Mode interessiert und liebe gute Kleidung. Ich finde, es ist eine ganz eigene Art der Kunst. Wie man sich anzieht, welche Kleidungsstücke man wählt und wie man diese dann miteinander kombiniert ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Das finde ich wichtig. Ich bin immer wieder von Menschen fasziniert, die wissen, wie sie ein Outfit zusammenstellen müssen, das einzigartig oder vielleicht sogar ein Ausdruck ihrer persönlichen Stimmung ist. Allerdings ist meine Liebe zur Mode ein gefährlich teures Hobby. Was Trends angeht, beobachte ich immer die aktuellsten Entwicklungen. Aber ich sehe mich tatsächlich eher als Beobachter, nicht als Konsument, der jedem Trend hinterher jagt.
DasPinkeZimmer: In welcher Weise spiegelt Dein Kleidungsstil Deine Persönlichkeit wider
Amy Speace: Mein Kleidungsstil entwickelt sich immer weiter. Ich habe tatsächlich verschiedene Stile für die unterschiedlichen Dinge, die ich tue. Es ist ein Aspekt meiner Persönlichkeit, keine Frage. Wenn ich zu Hause bin, also nicht auf Tour, kann ich auch mal ein Einsiedler sein. Ich bleibe mit meinem Hund zu Hause oder gehe mit meinen besten Freunden essen. Ich schreibe und lese viel. Dann trage ich meine Lieblingsjeans mit T-Shirts und Sweatshirts. Dazu meine Lieblingsstiefel und meine Lieblings-Lederjacke. Manchmal, vor allem wenn ich Songs schreibe, trage ich den ganzen Tag meine Jogahose und ein Tunika-Shirt. “On the road” trage ich das, was am meisten komfortabel ist. Ich neige dazu schwarz zu tragen, wenn ich auf Reisen bin. Auf der Bühne passt mein Kleidungsstil ganz gut zu meiner Musik – ich trage lange Vintage-Kleider und Stiefel oder kurze Röcke und Tops – dazu Stiefel. Stiefel sind mir wichtig.
DasPinkeZimmer: Individuallität- Was bedeutet das für Dich?
Amy Speace: Individualität ist das, was eine Person einzigartig und originell macht.
DasPinkeZimmer: Erinnerst Du Dich an Dein Lieblingskleid als Kind? Wie sah es aus?
Amy Speace: Ja, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Es war das Kleid, das meine Großcousine zu ihrem Abschlussball angezogen hatte und mir dann vermachte. Es war aus Satin und wunderschön. Es war orange und hatte braune Streifen. Um die Taille war es sehr eng, wenn man sich im Kreis drehte schlug es unten aber weit aus. Ich trug es aber nur zu einem High-School-Ball, da es sehr empfindlich war. Ich erbte im Übrigen viele Vintage-Stücke von meiner Großcousine. Sie war so etwas wie eine Tante für mich. Bis heute interessieren mich Kleider, die aus einer anderen Ära kommen.
DasPinkeZimmer: Würdest Du Dich eher als großes Mädchen oder als Frau bezeichnen? Was ist für Dich das Schönste, am “Mädchen-sein” oder “Frau-sein”?
Amy Speace: Was das Schönste daran ist eine Frau zu sein? Da ich noch nie ein Mann gewesen bin, kann ich das nicht wirklich vergleichen. Ich hab noch nie etwas anderes gekannt… haha. Ich mag mich einfach genau so, wie ich bin.
DasPinkeZimmer: Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?
Amy Speace: Ich wünsche mir Gesundheit für meine Familie und mich. Außerdem die große Liebe. Und… eine nie endende Lieferung von Fiorentini & Baker Stiefeln. Größe 37, bitte.
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Nadja Rüdebusch zu Besuch bei DasPinkeZimmer
Unter dem Namen Binoculers spielt die Musikerin Nadja Rüdebusch minimalistischen Folk-Pop und schafft es damit ein immer größer werdendes Publikum zu begeistern. Im Januar und Februar 2012 geht die in Hamburg lebende Künstlerin auf Europa-Tour. In all dem Trubel konnten wir Nadja noch für unsere Interview-Reihe …zu Besuch bei DasPinkeZimmer begeistern.
DasPinkeZimmer: Wie wichtig ist Dir Kleidung und lässt Du Dich von Trends beeinflussen?
Nadja: Mein Kleidungsstil ist schon durch viele Phasen gegangen und ich kann dabei gar nicht so genau sagen, ob und von welchen Trends er beeinflusst wird. Eigentlich kombiniere ich alles, was in meinem Schrank hängt miteinander. Seit einigen Jahren kaufe ich sehr viel in Second Hand Läden in Hamburg oder wenn ich auf Tour bin. Ich finde getragene Kleidung, genau wie gespielte, alte Instrumente viel interessanter als neue.
DasPinkeZimmer: In welcher Weise spiegelt Dein Kleidungsstil Deine Persönlichkeit wieder?
Nadja: Er und sie ändert sich ständig, sehr langsam und unauffällig.
DasPinkeZimmer: Individuallität, was bedeutet das für Dich?
Nadja: Individualität in der Kleidung bedeutet für mich, dass ich nach “besonderen Teilen” Ausschau halte. Das macht mir mehr Spaß, als in den üblichen Läden Klamotten zu kaufen, die mir dann ständig über den Weg laufen. Und weil ich mir handgenähte Klamotten nicht leisten kann, finde ich die besonderen Stücke meistens in Second Hand Läden.
DasPinkeZimmer: Erinnerst Du Dich an Dein Lieblingskleid als Kind? Wie sah es aus?
Nadja: Mein erstes Lieblingskleid, an das ich mich erinnere, war ein Strandkleid mit Schiffen drauf, dass ich im Winter auch als Nachthemd getragen habe. Immer, wenn es draußen warm wurde, durfte ich es dann auch tagsüber anziehen und das war das Zeichen, dass es bald Sommer werden würde.
DasPinkeZimmer: Würdest Du Dich eher als großes Mädchen oder als Frau bezeichnen? Was ist für Dich das Schönste, am “Mädchen-sein” oder “Frau-sein”?
Nadja: Ich sehe in mir vielmehr eine Frau, als ein Mädchen. Trotzdem ist da etwas in mir, was nie erwachsen wird und das finde ich sehr schön.
DasPinkeZimmer: Was gefällt Dir am meisten an Deinem Leben?
Nadja: Mir gefällt an meinem Leben sehr, dass ich es geschafft habe, den größten Teil meiner Zeit so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle und dass ich unabhängig bin. Natürlich verbringe ich darum sehr viel Zeit mit Musik. Aber mir macht es auch Spaß, zu Fotografieren und zu schreiben. Dinge, die ich nur für mich mache.
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Louise Rhodes zu Besuch bei DasPinkeZimmer
Diese Woche war die Sängerin Louise Rhodes zu Besuch bei DasPinkeZimmer. Die in Leeds geborene Musikerin wurde vor allem als Sängerin der Elektro-Pop Band Lamb bekannt, mit der sie vor einigen Wochen das Album “5″ veröffentlicht hat. Louise Rhodes betreibt nebenbei noch eine eigene Plattenfirma und lebt mit ihrer Familie auf einer Farm in Südengland.
DasPinkeZimmer: Wie wichtig ist Dir Kleidung und lässt Du Dich von Trends beeinflussen?
Louise Rhodes: Ich glaube, dass die Kleider die ich trage ein Teil meiner Selbstdarstellung sind. Somit ist Kleidung an sich auch sehr wichtig für mich. Ich verfolge die aktuellen Trends aber nicht wirklich, eher versuche ich meinen eigenen Stil zu finden.
DasPinkeZimmer: In welcher Weise spiegelt Dein Kleidungsstil Deine Persönlichkeit wider?
Louise Rhodes: Das ist schwer zu sagen, da es immer sehr kompliziert ist, seine eigene Persönlichkeit zu analysieren. Ich denke mein alltäglicher Kleidungsstil ist ziemlich relaxt – meistens Jeans und Converse, obwohl ich mir für den Winter ein paar dicke “Sorel Stiefel” gekauft habe. Wenn ich mit Lamb auf der Bühne stehe, mag ich’s dann doch etwas auffälliger. Die Mode von Mishiko Koshino, Jean Pierre Braganza und All Saints spiegeln meinen Stil ganz gut wider.
DasPinkeZimmer: Individuallität- Was bedeutet das für Dich?
Louise Rhodes: Es bedeutet, dass man seinen eigenen Weg gehen sollte, anstatt anderen zu folgen. Offensichtlich ist das ziemlich schwierig, aber ich denke jeder von uns bringt schon ein kleines bisschen seiner Individualität mit in unsere Gesellschaft ein.
DasPinkeZimmer: Erinnerst Du Dich an Dein Lieblingskleid als Kind? Wie sah es aus?
Louise Rhodes: Ich habe ein Foto, auf dem ich ein Kleid mit Blümchenmuster auf braunem Hintergrund trage, dass meine Mutter selbst genäht hatte. Ich war damals sechs Jahre alt und das Kleid im typischen Stil der1970er-Jahre. Ich habe es solange getragen, bis es völlig verschlissen war.
DasPinkeZimmer: Würdest Du Dich eher als großes Mädchen oder als Frau bezeichnen? Was ist für Dich das Schönste, am “Mädchen-sein” oder “Frau-sein”?
Louise Rhodes: Lustig, dass Ihr fragt. Ich glaube nämlich, dass ich gerade erst den Schritt ins “Frau-sein” gemacht habe nachdem ich lange Jahre “nur” ein Mädchen war. Für mich bedeutet Frau-sein, die weibliche Weisheit und Energie voll und ganz zu nutzen und sie mit Ehrlichkeit und allen Sinnesfreuden und Menschlichkeit auszuleben.
DasPinkeZimmer: Was gefällt Dir am meisten an Deinem Leben?
Louise Rhodes: Dass ich weiterhin an den Herausforderungen des alltäglichen Lebens wachsen und lernen kann.
DasPinkeZimmer: Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?
Louise Rhodes: Erstens fände ich eine Zeitmaschine toll. So könnte ich mit meinem Liebsten und meinen Kindern zusammen sein, während ich parallel auf Tour bin. Zweitens hätte ich gerne, dass ich die vergangenen zehn Jahre einfach noch mal mit der Einsicht durchleben könnte, die ich heute habe. Der dritte Wunsch wäre ein Leben mit viel Liebe und ohne Angst.
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Danja Mathari zu Besuch bei DasPinkeZimmer
In der ersten Ausgabe unserer neuen Interview-Reihe …zu Besuch bei DasPinkeZimmer hatten wir Danja Mathari zu Gast. Die sympathische Berlinerin ist nicht nur die Sängerin der Band Danja Atari sondern auch eine weltoffene Künstlerin, die gerne mit Illustrationen und Installationen experimentiert.








