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Danja Mathari zu Besuch bei DasPinkeZimmer

In der ersten Ausgabe unserer neuen Interview-Reihe …zu Besuch bei DasPinkeZimmer hatten wir Danja Mathari zu Gast. Die sympathische Berlinerin ist nicht nur die Sängerin der Band Danja Atari sondern auch eine weltoffene Künstlerin, die gerne mit Illustrationen und Installationen experimentiert.

Foto: Stefan Tüshaus


DasPinkeZimmer: Wie wichtig ist Dir Kleidung und lässt Du Dich von Trends beeinflussen?


Danja: Ich habe großen Spaß an Farben und Mustern und grundsätzlich ist mir natürlich wichtig, wie ich aussehe bzw. gekleidet bin. Auf der anderen Seite liebe ich meine Jogginghose und laufe auch gerne herum wie Schlunz, wenn es der Tag erlaubt. Ich versuche das Einkleiden jedoch immer gelassen zu nehmen. Jedem Trend hinterherzujagen würde mich stressen, außerdem ist es langweilig auszusehen wie alle anderen.


DasPinkeZimmer: In welcher Weise spiegelt Dein Kleidungsstil Deine Persönlichkeit wider?


Danja: Ich würde nicht einmal behaupten, dass ich einen Kleidungsstil habe. Ich liebe klassische Schnitte und elegante Kleidung, genauso wie schrille Farben und ausgefallene Dinge. Grundsätzlich aber sieht man mir an, dass ich etwas chaotisch bin. Ein Grundmerkmal meiner Persönlichkeit. Leider…


DasPinkeZimmer: Erinnerst Du Dich an Dein Lieblingskleid als Kind? Wie sah es aus?


Danja: Als Kind liebte ich ein Ballonkleid, das meine Mutter mir genäht hat. Hellblau, und an jedmöglicher Stelle gerafft und verziert. Im Rückblick eigentlich ein scheußliches Teil, aber irgendwie auch toll!


DasPinkeZimmer: Würdest Du Dich eher als großes Mädchen oder als Frau bezeichnen? Was ist für Dich das Schönste, am “Mädchen-sein” oder “Frau-sein”?


Danja: Die Mischung aus beidem ist reizvoll. Manchmal “großes Mädchen” und manchmal eben auch “Frau-sein”. Das Schönste daran ist, sich nicht wirklich entscheiden zu müssen und dass alles möglich und vor allen Dingen natürlich bleibt.


DasPinkeZimmer: Was gefällt Dir am meisten an Deinem Leben?


Danja: Schwer zu sagen, denn wie so häufig der Fall, wünsche auch ich mir manchmal das Gegenteil von dem was ich habe oder tue, obwohl ich es mir ganz genau so ausgesucht habe. Einerseits liebe ich es “frei” zu sein, selbstständig und mit vielen verschiedenen Projekten auch immer wieder neuen Menschen zu begegnen, andererseits muss auch ich meine Miete zahlen und sehne mich hin und wieder nach mehr Struktur und Sicherheit. Und trotzdem könnte ich mir nicht vorstellen, als Büroangestellte tätig zu sein und habe großen Spaß dabei, Musik zu machen oder als Illustratorin und Kleindarstellerin zu arbeiten.


DasPinkeZimmer: Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?


Danja: Natürlich wünsche ich mir ganz viel Geld (jeder der das nicht tut, lügt doch) und wenn ich ganz viel Geld hätte, dann bräuchte ich mir an zweiter und dritter Stelle weder Sponsor für mein Projekt “Soundcultures” noch schöne Geschenke zu wünschen. Obwohl, über Geschenke würde ich mich nach wie vor freuen. Ich mag Geschenke.